Berlin

Master-Studenten der Sportwissenschaft beim Kaltwassercooling

11. Juli 2014 10:35

Nicht nur Per Mertesacker und das DFB-Team nehmen Eisbäder …

… auch die Studenten der H:G – darunter zahlreiche Trainer und Leistungssportler - nutzen diese Methode zur Regeneration. An der H:G wird das Thema „Kaltwassercooling“ intensiv anwendungsorientiert aufbereitet. Aktuell untersuchten Anfang Juli Masterstudierende der Sportwissenschaft Auswirkungen von Kälteanwendungen auf Schnelligkeit und Kraft und waren vom Ergebnis beeindruckt.

 

Studien und die Praxis zeigen, dass Kälteapplikationen die Leistungsfähigkeit und das Belastungsempfinden positiv beeinflussen können und auch als Maßnahme zur schnellen Wiederherstellung der Belastungs- bzw. Leistungsfähigkeit dienen können - neben Maßnahmen, wie z.B. Schlaf, Ernährung und Massage. Die Mehrzahl bisheriger Studien hat den Effekt von Kälteanwendungen auf die Ausdauerfähigkeit untersucht, der – die korrekte Anwendung von „Kälte“ vorausgesetzt – durchweg positiv ausfällt. Die Masterstudierenden der H:G haben, angeleitet durch Prof. Dr. Sandra Ückert, nun untersucht, inwiefern sich eine Regeneration im extremen Kaltwasser (8-11°C) im Vergleich zum Warmwasser (39°C) unmittelabr auf die motorische Schnelligkeit und auf die Kraft auswirkt. Die Untersuchung ist noch längst nicht abgeschlossen, aber ein erster Blick in die Daten zeigt, dass das „Kaltwasser“ nicht beliebig kalt sein darf – in der Praxis wird allzuoft mit viel zu kaltem Wasser (nach dem Prinzip des Versuchs und Irrtums) in der Regeneration gearbeitet. Die Endergebnisse werden in Kürze publiziert.

 

Kontakt

H:G Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst

Prof. Dr. Sandra Ückert

Dekanin der Fakultät Sport

Vulkanstr. 1

10367 Berlin

Tel.: 030/5779737-0

Email: sandra.ueckert(at)my-campus-berlin.com