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Finanzierung und steuerliche Absetzbarkeit

BAföG 

Ansprechpartner für BAföG:
Amt für Ausbildungsförderung
Behrenstr. 40-41
10117 Berlin

 

Tel.: (030) 93939 - 70
Fax.: (030) 93939 - 6002

 

E-Mail: info(at)studentenwerk-berlin.de

 

 

Weitere Hinweise dazu:


Vollzeitstudiengänge sind grundsätzlich nach dem BAföG förderungsfähig. Postgraduale Studiengänge können jedoch nur unter den einschränkenden Voraussetzungen des § 7 Abs. 2 BAföG gefördert werden.

 

Der "Erfassungsbeleg für den leistungsabhängigen Darlehensteilerlass nach der BAföG-TeilerlassV" ist allen Prüfungskandidaten bei der Anmeldung zur Abschlussprüfung auszuhändigen. Der erste Teil des Belegs ("Erklärung des Darlehensnehmers") ist von den Geförderten auszufüllen und zusammen mit dem letzten Förderbescheid bis zur Aushändigung des Abschlusszeugnisses an die Prüfungsstelle zurückzugeben. Die Prüfungskandidaten sind bei der Aushändigung des Erfassungsbelegs darauf hinzuweisen, dass die Abgabe dieser Erklärung notwendig ist, um eine spätere Entscheidung über den Darlehensteilerlass nach § 18b Abs. 2 BAföG zu ermöglichen
(vgl. § 11 BAföG-TeilerlassV).

 

Nach Ablauf des Prüfungsjahres ermittelt die Prüfungsstelle unter Berücksichtigung der Ergebnisse aller Prüfungsabsolventen, die im Laufe eines Kalenderjahres in der jeweiligen Vergleichsgruppe ihre Abschlussprüfung abgelegt haben (d.h. berücksichtigt werden auch Absolventen, die die Abschlussprüfung nicht bestanden haben), die für die Zuordnung zu den ersten 30% maßgeblichen Ecknote (Prüfungsnote des Prüfungsabsolventen, der als Letzter zu den ersten 30% gehört).

 

Der ausgefüllte Erfassungsbeleg ist bis Ende April des auf das Prüfungsjahr folgenden Jahres an das Bundesverwaltungsamt weiterzuleiten. Eine Durchschrift verbleibt bei der Prüfungsstelle und ist aufzubewahren. Auch verspätet abgegebene Erklärungen von Geförderten sind an das Bundesverwaltungsamt weiterzuleiten.

 

 

Stipendien

 

 

Steuerliche Absetzbarkeit



Bei einem Erststudium können die Kosten nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes zur Sache AZ VI R7/10 üblicherweise als Werbekosten geltend gemacht werden. Sie gelten dann als Verlust. Dieser wird vor Besteuerung vom Einkommen abgezogen. Soweit Sie also ein Einkommen über dem Steuerfreibetrag erzielen, sinkt damit ihr steuerpflichtiges Einkommen. Falls Sie zum Zeitpunkt der Ausgabe, also während des Studiums, noch kein Einkommen erzielen, können Sie die Verluste auf Antrag in die Folgejahre mitnehmen. Dann senken Sie erst ihre Steuerpflicht, wenn Sie z.B. nach dem Studium ein Einkommen erzielen. Die Ausgabe muss in dem Jahr, in dem die Kosten entstanden sind, geltend gemacht werden, und nicht erst in dem Jahr, in dem ein erstes Einkommen erzielt wird. Bei Werbungskosten ist ein Verlustübertrag auf die nächsten Jahre möglich. Dazu muss so lange, wie der rechnerische Verlust nicht abgebaut ist, jedes Jahr ein Antrag auf Feststellung des Verlustvortrages gestellt werden.


Bitte beachten Sie, dass noch nicht bekannt ist, wie die Finanzbehörden auf das neue Urteil reagieren. Zudem kann es sein, dass der Gesetzgeber aufgrund der Kosten, die durch das Urteil entstehen, ggfs. in Kürze eine Gesetzesänderung vornehmen wird. Beraten Sie sich hier also unbedingt mit Steuerberatern und Finanzamt.


Bei einem Zweitstudium können die Kosten üblicherweise geltend gemacht werden. Sie gelten dann als Verlust. Dieser wird vor der Besteuerung vom Einkommen abgezogen. Soweit Sie also, ein Einkommen über dem Steuerfreibetrag erzielen, sinkt damit Ihr steuerpflichtiges Einkommen. Falls Sie zum Zeitpunkt der Ausgabe, also während des Studiums, noch kein Einkommen erzielen, können Sie die Verluste auf Antrag in die Folgejahre mitnehmen. Dann senken Sie erst ihre Steuerpflicht, wenn Sie z.B. nach dem Studium ein Einkommen erzielen.


Wichtig ist zu beachten, dass die Ausgabe in dem Jahr, in dem die Kosten entstanden sind, geltend gemacht werden muss, und nicht erst in dem Jahr, in dem ein erstes Einkommen erzielt wird. Bei Werbungskosten ist ein Verlustübertrag auf die nächsten Jahre möglich. Dazu muss so lange, wie der rechnerische Verlust nicht abgebaut ist, jedes Jahr ein Antrag auf Feststellung des Verlustvortrages gestellt werden.


Weitere Voraussetzung für die Geltendmachung ist, dass ein "hinreichend konkreter objektiv feststellbarer Zusammenhang mit späteren im Inland steuerpflichtigen Einnahmen aus der angestrebten beruflichen Tätigkeit" besteht.